Methodik
SAMRUM baut auf gut etablierten psychologischen Forschungsrahmen auf, ist aber kein klinisches Test- oder Diagnoseinstrument.

Was SAMRUM nicht ist
SAMRUM ist kein klinisches Diagnoseinstrument.
Der Test misst kontinuierliche Tendenzen, keine Diagnosen. Ein hoher Wert auf einer Achse ist keine Krankheit, kein Mangel und nichts, was behandelt werden muss.
SAMRUM ersetzt keine Familienberatung oder professionelle Hilfe.
Bei Gewalt, Missbrauch, schwerer psychischer Belastung von Kindern oder ernsten Beziehungsproblemen verweist der Bericht an Fachpersonen. SAMRUM ist ein Werkzeug fürs Gespräch, keine Behandlung.
SAMRUM ist kein Persönlichkeitstyp.
Du bekommst keinen Vier-Buchstaben-Typ wie MBTI oder eine Enneagramm-Zahl. Das Profil zeigt 10 kontinuierliche Tendenzen — kein Pol der Achse ist „richtig“ oder „falsch“.
Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage baut SAMRUM auf?
SAMRUM ist von zwei gut etablierten Forschungsrahmen inspiriert:
OCEAN (Big Five)
Das dominierende Modell der Persönlichkeitspsychologie, das fünf grundlegende Dimensionen beschreibt: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.
IPC (Interpersonal Circumplex)
Ein Modell für relationales Verhalten, basierend auf zwei Achsen: Dominanz/Unterordnung und Wärme/Distanz. Wird genutzt, um Dynamiken zwischen Menschen zu verstehen.
In der App übersetzen wir das in eine alltagstaugliche Familiensprache mit 10 Themen — keine abstrakten Persönlichkeitstypen.
Warum funktioniert Persönlichkeitsforschung für Familien?
Big Five und IPC sind primär in individuellen und beruflichen Kontexten validiert. Forschung deutet darauf hin, dass die Persönlichkeitsstruktur kontextübergreifend robust ist — auch in Familien. So haben wir das angepasst:
Familiengerechte Fragen
Wir formulieren Fragen für Familiensituationen um („zu Hause“, „in der Familie“) und ergänzen situative Items, die Dynamiken zwischen Menschen erfassen. Die Big-Five-Struktur hat sich kontextübergreifend als robust erwiesen (Soto & John, 2017; Donnellan et al., 2005).
Open-Source-Item-Pool
Unsere Fragen sind vom IPIP (International Personality Item Pool) inspiriert — einem offenen, kostenlosen Item-Pool (Goldberg et al., 2006). Wir haben sie für den Familienkontext angepasst und umformuliert, mit situativen und Trade-off-Items, die Dynamiken zwischen Menschen erfassen. Das gibt uns Flexibilität ohne Lizenzeinschränkungen.
Vom akademischen Modell zur Alltagssprache
In der App triffst du nie auf Begriffe wie „Neurotizismus“ oder „Verträglichkeit“. Wir übersetzen in eine alltagstaugliche Familiensprache mit 10 Themen — aber das Fundament ist dasselbe.
Was messen die 10 Achsen von SAMRUM?
Berichte nutzen diese Themen, um Muster zu beschreiben. Es sind kontinuierliche Merkmale – keine Kategorien oder Typen. Es gibt keinen „richtigen“ oder „falschen“ Pol.
Bedürfnis nach Struktur
Bedürfnis nach festen Routinen und Vorhersehbarkeit im Alltag.
Vorhersehbarkeit ↔ Veränderung
Wohlfühlen bei Wiederholungen versus Energie aus Abwechslung und neuen Erfahrungen.
Soziale Energie
Energie durch Zusammensein versus Bedürfnis nach Alleinzeit und Stille.
Wärme & Kontaktstil
Bedürfnis nach Nähe, Ausdruck von Fürsorge und Toleranz für Distanz.
Grenzen & Steuerung
Tendenz, bei Entscheidungen die Führung zu übernehmen, gegenüber dem Folgen anderer Initiativen.
Gefühlsreaktivität
Intensität der Reaktionen und Zeit, um wieder zur Ruhe zu kommen.
Reparatur nach Konflikt
Geschwindigkeit und Bereitschaft, nach Uneinigkeit wieder aufeinander zuzugehen.
Gerechtigkeitsfilter
Empfindlichkeit für Ungleichheit und Bevorzugung in der Familie.
Durchhaltevermögen im Alltag
Tendenz, Aufgaben abzuschließen und Absprachen einzuhalten.
Ruhe unter Druck
Fähigkeit, Überblick und Ton zu bewahren, wenn die Situation sich zuspitzt.
Wie blickt SAMRUM auf die ganze Familie?
SAMRUM beschreibt Muster in der Interaktion zwischen Menschen — keine Eigenschaften der einzelnen Person.
Kreisläufe, keine Schuld
Konflikte werden als wechselseitige Kreisläufe beschrieben: „Alma reagiert → Julie zieht sich zurück → Alma eskaliert.“ Nie als lineare Ursache-Wirkung. Diese zirkuläre Kausalität ist das Grundprinzip systemischer Familienberatung (Bateson, 1972; Watzlawick et al., 1967).
Das Muster ist das System
Keine Person „ist“ ein Muster. Das Muster entsteht in der Interaktion zwischen den Daten zweier Menschen. Dieselbe Person kann mit verschiedenen Familienmitgliedern ganz unterschiedliche Muster haben (Minuchin, 1974; Gottman, 1994).
Untersysteme in der Familie
Eine Familie ist mehrere Beziehungen auf einmal: Elternpaar, Geschwister, Eltern-Kind. Unsere Berichte analysieren jedes Untersystem als eigenständige Dynamik innerhalb des gesamten Systems.
Momentaufnahmen nach Konflikten
„Gerade jetzt“ nutzt dieselbe systemische Kreislauf-Analyse in Echtzeit: Nach einem Streit erkennt die Anleitung euer aktives Muster und gibt einen Plan auf Basis beider Profile. Die Arbeit ist von Forschung zu Reparatur nach Konflikt inspiriert — und davon, dass wir bei hoher Aktivierung Situationen leichter einseitig deuten. Die Anleitung würdigt das Gefühl, ohne jede Auslegung festzuschreiben.
Was ist ein Muster in einem SAMRUM-Bericht?
Ein Bericht handelt nicht von Persönlichkeit an sich — er handelt von den Mustern, die entstehen, wenn die Profile mehrerer Personen aufeinandertreffen. Muster sind benannte, forschungsverankerte Dynamiken (z. B. „die eine sucht das Gespräch, die andere zieht sich zurück“ oder „unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe“). Sie entstehen durch Wertekombinationen über eure 10 Achsen und sind die Sprache, die der Bericht nutzt, um zu beschreiben, was zwischen euch passiert.
Jede Aussage ist in Daten verankert
Alle SAMRUM-Berichte haben mindestens einen datenbasierten Deutungsanker — ein benanntes Muster oder, bei individuellen Berichten, eine individuelle Verhaltensdynamik, aus der die KI heraus schreibt. Der Anker lässt sich auf eure tatsächlichen Testdaten zurückführen. Wenn das Signal für ein benanntes Muster nicht stark genug ist, sagt der Bericht das ausdrücklich und bleibt bei kürzeren, überprüfbaren Aussagen, ohne eine Dynamik zu erfinden. Fallback ist kein Fehler — er ist ein ehrlicher Anker, und genau deshalb interpretiert die KI nie frei.
Diese Verankerung unterscheidet einen SAMRUM-Bericht von einem generischen KI-Gespräch über Beziehungen: Hier sind es die Daten — nicht das Sprachmodell — die entscheiden, was über euch gesagt wird.
Wie kommen wir von Antworten zum Bericht?
Das ist ein veranschaulichendes Beispiel. Es nutzt ein echtes Muster aus unserem Katalog und zeigt die Kette von euren Antworten bis zu dem, was der Bericht schreibt.
- 1
Antworten
Alex antwortet konsequent, dass feste Absprachen und ein geplanter Alltag wichtig sind und dass es stresst, wenn Pläne verschoben werden. Nova antwortet, dass ein zu fester Plan einengend wirkt und dass Energie oft daraus kommt, dass sich unterwegs etwas ändern kann.
- 2
Zonen
Die Antworten werden in breite Zonen pro Thema übersetzt — keine genauen Zahlen. Hier liegt Alex im oberen Bereich von Thema 2: Vorhersehbarkeit ↔ Veränderung, und Nova im unteren. Andere Themen (z. B. Reaktion unter Druck, Reparatur nach Uneinigkeit) bekommen jeweils ihre Zone und können beeinflussen, welches Muster am Ende passt.
- 3
Muster
Die Kombination aus gegenüberliegenden Zonen bei Thema 2 — über einer festgelegten Signalschwelle — löst das Muster „Rhythmus und Veränderung“ aus. Das Muster ist im Voraus benannt und definiert. Das Matching erfolgt regelbasiert, nicht durch die KI. Wenn eure Daten auf ein anderes Muster hindeuten, wird stattdessen jenes ausgelöst. Wenn kein Muster über die Schwelle kommt, wird der Bericht vorsichtiger geschrieben — mit ausdrücklicher Markierung, dass das Signal dünn ist.
- 4
Fachliche Verankerung
Das Muster baut auf Gottmans Forschung zu „perpetual problems“ auf — ca. zwei Drittel wiederkehrender Uneinigkeiten in Partnerschaften gehen auf stabile Persönlichkeitsunterschiede zurück und können nicht „gelöst“, sondern nur gemeinsam gehandhabt werden (Gottman, 1999). „Rhythmus und Veränderung“ ist eines der „perpetual problems“, das bei Paaren mit gegenläufigen Bedürfnissen nach Vorhersehbarkeit am häufigsten zu sehen ist.
- 5
Text
Erst hier kommt die KI ins Spiel. Sie übersetzt das gewählte Muster in verständliche Sprache — innerhalb der festgelegten Themen und Tonalität des Musters.
Ein Beispiel dafür, was im Bericht stehen könnte:
Ihr erlebt den Alltag unterschiedlich. Alex fühlt sich am wohlsten, wenn der Plan steht. Nova bekommt Energie aus offenen Enden. Das heißt nicht, dass eine Person recht hat — aber es heißt, dass ihr euch leicht gegenseitig unter Druck setzt, wenn der Kalender klappen muss. Probiert das nächste Woche: …
Die KI darf nur innerhalb des gewählten Musters formulieren. Sie darf das Muster nicht wechseln, keinen Konflikt außerhalb der Profile erfinden, und keine Schlussfolgerung hinzufügen, die nicht aus der Definition des Musters folgt.
Sieh, wie ein Bericht aussieht
Fünf echte Beispiele aus unserer Demo-Familie. Klick rein und lies genau die Art Bericht, die ihr selbst bekommt — gleiche Struktur, gleiche Tiefe.
Beispiel: Individueller Bericht
Ein persönlicher Bericht für eine erwachsene Person. Zeigt dein persönliches Profil, wie du kommunizierst, was dich unter Druck setzt und was dir zurück zur Ruhe hilft.
Beispiel: Paarbericht
Bericht für zwei Erwachsene in einer Paarbeziehung. Zeigt eure Stärken als Paar, typische Reibungsmuster, Konfliktschleifen und konkrete Gesprächs-Experimente.
Beispiel: Elternteil-Kind-Bericht
Bericht für ein Elternteil und ein Kind oder einen Teenager. Zeigt eure Kontaktmomente, den Entwicklungs-Kontext, Reibungsmuster und konkrete Sätze, die das Elternteil sagen kann.
Beispiel: Geschwisterbericht
Bericht für zwei Geschwister. Zeigt euer Band, Rivalitätsmuster, Familienrollen, Reibung und wie ihr euch am besten unterstützt.
Beispiel: Familienbericht
Bericht für die ganze Familie. Zeigt das Familienporträt, Subsystem-Dynamiken, Elternteil-Kind-Beziehungen, Spannungspunkte und Experimente für die ganze Familie.
Was nutzt SAMRUM nicht — und warum nicht?
SAMRUM ist mit klaren Grenzen gestaltet, was das Werkzeug tut und nicht tut.
- ✕Keine Diagnosen
Wir diagnostizieren weder ADHS, Autismus, Angst noch andere Zustände. Das ist Sache von Fachpersonen.
- ✕Unterschiede sind Muster
Der Bericht beschreibt Unterschiede als Muster – nicht als Fehler oder Mängel.
- ✕Keine therapeutische Anleitung
Berichte sind keine Therapie. Bei ernsten Herausforderungen empfehlen wir professionelle Hilfe.
- ✕Kein „richtig/falsch“
Unsere Sprache vermeidet moralisch geladene Worte. Unterschiede sind Unterschiede, keine Fehler.
- ✕Keine Zahlen oder Prozente
Du siehst nie Werte, Perzentile oder numerische Vergleiche.
Wie werden Kinder und Teenager anders getestet?
Kinder und Teenager werden anders beschrieben als Erwachsene — mit Respekt für ihre Entwicklung und Sichtweise.
Kinder werden in Situationen beschrieben
Kinder werden auf denselben 10 Themen gemessen, aber die Ergebnisse werden in Situationen beschrieben: „In Situationen mit vielen Menschen zieht sich Oliver zurück“ — nie als feste Merkmale: „Oliver ist introvertiert.“ Die Forschung in Entwicklungspsychologie weist darauf hin, dass stabile Eigenschaftszuschreibungen für Kinder unter 13 problematisch sind (Piaget, 1952; Vygotsky, 1978).
Teenager haben eigene Prinzipien
Viele Teenager reden leichter Seite an Seite als von Angesicht zu Angesicht. Druck, reden zu müssen, führt eher dazu, dass viele zumachen; Verfügbarkeit macht es leichter, sich zu öffnen (Steinberg, 2001; Keijsers & Poulin, 2013). Wir nutzen nie Worte wie „Pubertät“, „Hormone“ oder „dein Gehirn ist noch nicht fertig entwickelt“.
Nie Vergleichen
Geschwister werden nie verglichen. Sie sind unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Entwicklungskurven. Vergleichen aktiviert Rivalität und ein verinnerlichtes Gefühl von Nicht-genug-Sein (Dunn, 2002; Kramer, 2010).
Erwartungen müssen zur Kapazität passen
Ein Kind, das „nach 10 Minuten den Fokus verliert“, HAT 10 Minuten gearbeitet. Durchhaltevermögen ist eine Entwicklungskurve, kein Charakterfehler. Erwartungen müssen zur Zone der nächsten Entwicklung des Kindes passen (Vygotsky, 1978).
Wie werden die Werte von SAMRUM berechnet?
Die Themen sind so gestaltet, dass sie neutral sind: Kein Ende ist „besser“ – sowohl hohe als auch niedrige Werte haben Stärken und Herausforderungen, je nach Kontext.
Auswertung
Jedes Thema wird mit mehreren Fragen gemessen. Umgekehrt formulierte Fragen werden vor der Berechnung umgepolt, um Konsistenz zu sichern und zufällige Antwortmuster zu erfassen. Der Themenwert wird als Mittelwert aller Fragen zum Thema berechnet. Unterbereiche (Sub-Facetten) werden genutzt, um Nuancen zu erklären, ändern aber nicht den Themen-Wert selbst. So entsteht ein Gesamtbild pro Thema statt Einzelfragen.
Altersanpassung
Den Test gibt es in drei Versionen für Erwachsene, Teenager und Kinder – mit unterschiedlicher Anzahl von Fragen, Skalierung und altersgerechter Sprache.
Datenqualität
Jedes Thema bekommt einen Sicherheitsgrad auf Basis von Abdeckung und Balance der Fragen. Wenn die Sicherheit niedrig ist, werden die Formulierungen vorsichtiger, und wenn die Datenqualität insgesamt zu niedrig ist, erstellen wir keinen Bericht.
Zonen und Normierung
Intern setzen wir Ergebnisse in Beziehung zu den erwarteten Niveaus pro Altersgruppe und übersetzen sie in fünf breite Zonen (z. B. niedrigere/mittlere/höhere Tendenz). Wir zeigen Zonen statt Zahlen, um Überpräzision zu vermeiden. In v1 nutzen wir konservative Standard-Annahmen, bis wir genug Daten haben, um genauere Normen pro Thema festzulegen. Die Zonen sind also am besten als Tendenzen zur Reflexion und zum Dialog zu verstehen — nicht als genaue Verortung in einer Referenzpopulation.
Momentaufnahme
Ergebnisse sind eine Momentaufnahme, keine dauerhafte Wahrheit. Lebenssituationen, Stress und Alter beeinflussen die Antworten. Ein Test in sechs Monaten kann anders aussehen.
Konsistenz über Fragen hinweg
Wir bewerten interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) über viele Antworten hinweg, wenn die Datengrundlage groß genug ist. Das ist eine Eigenschaft des Fragebogens als Ganzes – nicht der Antwort einer Person – und wird daher im einzelnen Bericht nicht angezeigt.
Datenschutz
Rohe Testantworten sind immer privat. Niemand in der Familie sieht die Antworten der anderen – auch nicht in Berichten.
Berichtstexte
Die KI übersetzt die Ergebnisse in lesbaren Text. Die Berichte beschreiben Muster und schlagen Gesprächsstarter und kleine Experimente vor. Der Fokus liegt auf gemeinsamer Sprache und Dialog – ein Ausgangspunkt fürs Gespräch.
Was ist validiert, und woran wird gearbeitet?
SAMRUM ist ein Reflexionswerkzeug, kein klinisches Testinstrument. Wir wollen transparent machen, was wir gemacht haben — und was noch nicht.
Was wir gemacht haben
- ✓Items, inspiriert vom IPIP und für den Familienkontext angepasst, mit situativen und Trade-off-Items
- ✓Interne fachliche Durchsicht von Fragen, Achsen und Berichtsprinzipien
- ✓Drei altersgerechte Versionen mit unterschiedlicher Sprache, Skalierung und Anzahl von Fragen
- ✓Iteration auf Basis von Pilot-Tests und Nutzungs-Feedback
- ✓Konservative Normierungsannahmen in v1, mit Zonen statt genauen Werten
Was wir noch nicht veröffentlicht haben
- ○Öffentlicher Reliabilitätsbericht (interne Konsistenz pro Thema)
- ○Öffentliche Faktorenstruktur (konfirmatorische Faktoranalyse)
- ○Repräsentative Normierung pro Altersgruppe
- ○Dokumentation zur Vergleichbarkeit über Altersversionen
- ○Externe Validierung oder Peer Review
Ergebnisse sollten daher als Gesprächsstarter und Hypothesen zur Reflexion verstanden werden — nicht als objektive Wahrheiten oder klinische Bewertungen.
Auf welche Quellen baut SAMRUM auf?
Der Ansatz von SAMRUM ist von etablierter Forschung in Persönlichkeitspsychologie, Beziehungsforschung, systemischer Familienberatung und Entwicklungspsychologie inspiriert. Hier sind die wichtigsten Quellen.
- Ainsworth, M.D.S., Blehar, M.C., Waters, E. & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment: A Psychological Study of the Strange Situation. Lawrence Erlbaum Associates.
- Bateson, G. (1972). Steps to an Ecology of Mind. Ballantine Books.
- Baumrind, D. (1971). Current patterns of parental authority. Developmental Psychology Monograph, 4(1, Pt. 2), 1–103.
- Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss, Vol. 1: Attachment. Basic Books.
- Christensen, A. & Heavey, C.L. (1990). Gender and social structure in the demand/withdraw pattern of marital conflict. Journal of Personality and Social Psychology, 59(1), 73–81.
- Costa, P.T. & McCrae, R.R. (1992). Revised NEO Personality Inventory (NEO PI-R) and NEO Five-Factor Inventory (NEO-FFI) Professional Manual. Psychological Assessment Resources.
- Donnellan, M.B., Larsen-Rife, D. & Conger, R.D. (2005). Personality, family history, and competence in early adult romantic relationships. Journal of Personality and Social Psychology, 88(3), 562–576.
- Dunn, J. (2004). Children's Friendships: The Beginnings of Intimacy. Blackwell.
- Feinberg, M.E. (2003). The internal structure and ecological context of coparenting: A framework for research and intervention. Parenting: Science and Practice, 3(2), 95–131.
- Fonagy, P., Gergely, G., Jurist, E. & Target, M. (2002). Affect Regulation, Mentalization, and the Development of the Self. Other Press.
- Goldberg, L.R., Johnson, J.A., Eber, H.W., Hogan, R., Ashton, M.C., Cloninger, C.R. & Gough, H.G. (2006). The international personality item pool and the future of public-domain personality measures. Journal of Research in Personality, 40(1), 84–96.
- Gottman, J.M. (1994). What Predicts Divorce? The Relationship Between Marital Processes and Marital Outcomes. Lawrence Erlbaum Associates.
- Gottman, J.M. (1999). The Marriage Clinic: A Scientifically Based Marital Therapy. W.W. Norton.
- Gottman, J.M. & Silver, N. (2015). The Seven Principles for Making Marriage Work (updated ed.). Harmony Books.
- Johnson, S.M. (2008). Hold Me Tight: Seven Conversations for a Lifetime of Love. Little, Brown and Company.
- Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow. Farrar, Straus and Giroux.
- Keijsers, L. & Poulin, F. (2013). Developmental changes in parent–child communication throughout adolescence. Developmental Psychology, 49(12), 2301–2308.
- Kramer, L. (2010). The essential ingredients of successful sibling relationships: An emerging framework for advancing theory and practice. Child Development Perspectives, 4(2), 80–86.
- Miller, W.R. & Rollnick, S. (2013). Motivational Interviewing: Helping People Change (3rd ed.). Guilford Press.
- Minuchin, S. (1974). Families and Family Therapy. Harvard University Press.
- Papernow, P. (2013). Surviving and Thriving in Stepfamily Relationships: What Works and What Doesn't. Routledge.
- Piaget, J. (1952). The Origins of Intelligence in Children. International Universities Press.
- Porges, S.W. (2011). The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions, Attachment, Communication, and Self-Regulation. W.W. Norton.
- Siegel, D.J. & Bryson, T.P. (2012). The Whole-Brain Child: 12 Revolutionary Strategies to Nurture Your Child's Developing Mind. Delacorte Press.
- Soto, C.J. & John, O.P. (2017). The next Big Five Inventory (BFI-2): Developing and assessing a hierarchical model with 15 facets to enhance bandwidth, fidelity, and predictive power. Journal of Personality and Social Psychology, 113(1), 117–143.
- Stattin, H. & Kerr, M. (2000). Parental monitoring: A reinterpretation. Child Development, 71(4), 1072–1085.
- Steinberg, L. (2001). We know some things: Parent–adolescent relationships in retrospect and prospect. Journal of Research on Adolescence, 11(1), 1–19.
- Steinberg, L. (2014). Age of Opportunity: Lessons from the New Science of Adolescence. Houghton Mifflin Harcourt.
- Vygotsky, L.S. (1978). Mind in Society: The Development of Higher Psychological Processes. Harvard University Press.
- Watzlawick, P., Beavin, J.H. & Jackson, D.D. (1967). Pragmatics of Human Communication: A Study of Interactional Patterns, Pathologies, and Paradoxes. W.W. Norton.
- Wiggins, J.S. (1979). A psychological taxonomy of trait-descriptive terms: The interpersonal domain. Journal of Personality and Social Psychology, 37(3), 395–412.
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Geschrieben und fachlich geprüft von Thomas Silkjær, Gründer von SAMRUMZuletzt aktualisiert