Für welche Klassenstufen passt das Paket?
Das Paket ist für die Sekundarstufe gebaut – primär 7.–10. Klasse. Es funktioniert auch in 10. Klassen und ähnlichen Settings. Profil und Fragen sind altersgerecht für 13–17-Jährige, und die Reflexionsfragen setzen ein Niveau an Selbsterkenntnis und Abstraktionsvermögen voraus, das man typischerweise in dem Alter hat. Für die Grundschule oder Mittelstufe ist es nicht geeignet.
- Primär 7.–10. Klasse (13–17 Jahre)
- Funktioniert auch in 10. Klassen und ähnlichen Settings
- Fragen und Profil sind altersgerecht für Teenager
- Nicht für Grundschule oder Mittelstufe geeignet
- Kann in der nächsten Klassenstufe ohne Probleme wiederholt werden
SAMRUM aus Sicht eines Teenagers →
Was erfordert das Paket an Vorbereitung?
Etwa 15–20 Minuten Vorbereitung. Lies die 4-seitige Lehrkräfte-Anleitung, schick den Elternbrief über die Schul-App ein paar Tage vorher und hab den Beamer für die Intro-Slides bereit. Die Schüler:innen nutzen ihr eigenes Telefon mit einem QR-Code – kein Druck, keine Schüler:innen-Listen, keine IT-Einrichtung. Alle Texte sind direkt zum Kopieren bereit.
- 4-seitige Lehrkräfte-Anleitung mit Zeitplan und Reflexionsfragen
- 9 Intro-Slides bereit für den Beamer
- Elternbrief direkt zum Kopieren in die Schul-App
- Die Schüler:innen melden sich per QR-Code auf dem eigenen Telefon an
- Kein Druck, keine Schüler:innen-Listen, keine Integration
So funktioniert SAMRUM →
Sehe ich als Lehrkraft die Antworten oder Profile der Schüler:innen?
Nein. Alle Profile und Antworten sind privat und gehören der Schüler:in. Weder Lehrkräfte, Schulleitung, Datenschutzbeauftragte noch Schulverwaltung haben Zugriff. Es ist eine bewusste Designentscheidung: Die Schüler:innen sollen ehrlich sein können, ohne dass etwas in den Akten der Schule landet. Deine Rolle ist es, die Reflexion zu moderieren, nicht Antworten zu sehen oder zu dokumentieren. Die Reflexionsübung in Stunde 2 baut auf dem auf, was die Schüler:innen selbst teilen wollen – sonst nichts.
- Kein Zugriff für Lehrkräfte, Leitung oder Verwaltung
- Die Profile gehören der Schüler:in – nicht der Schule
- Nichts landet in der Schülerakte oder den Schul-Dokumentationen
- Die Reflexion baut auf dem auf, was die Schüler:innen selbst teilen wollen
- Die Schülerin oder der Schüler behält das Profil nach dem Verlauf – auch zu Hause
Datenschutz →
Muss die Schule oder die Datenschutzbeauftragte etwas genehmigen?
Das Paket enthält eine 1-seitige Datenbeschreibung für Leitung und DSB, sodass ihr lokal Verantwortlichkeiten und Rollen bewerten könnt. Sie deckt ab, was erhoben wird, wo es gespeichert wird (EU), wer es typischerweise sehen kann (die Schüler:in im eigenen Konto) und wie Daten gelöscht werden. Die Schüler:innen erstellen eigene Konten ohne Schul-Identität. Ob ihr Auftragsverarbeitungsverträge usw. braucht, hängt von der konkreten Nutzung an der Schule ab; die Beschreibung ist ein Ausgangspunkt für diese Bewertung bei euch.
- 1-seitige Datenbeschreibung für Leitung/DSB als Entscheidungsgrundlage
- Daten werden in der EU gespeichert; das Produkt ist auf Basis geltender Datenschutzregeln gestaltet
- Die Schülerin oder der Schüler erstellt ein eigenes privates Konto – nicht über Schul-Login
- Das Profil ist mit der Schüler:in verknüpft, nicht mit der Schulverwaltung
- Konkrete Vertragsbedürfnisse der Schule: mit der eigenen DSB klären
Kann ich SAMRUM auch einem Elternteil empfehlen, der um Rat bittet?
Ja. Lehrkräfte-Paket und Familienprodukt sind getrennt, beide aber kostenlos zum Anfangen. Wenn ein Elternteil nach Werkzeugen für Teenager-Konflikte, Geschwisterkonflikte oder Patchworkfamilien-Dynamiken fragt, kannst du auf die jeweiligen Themen-Seiten verweisen. Du musst nichts formell empfehlen – es kann auf demselben Niveau wie ein Buch oder eine Übung erwähnt werden. Die Familie zahlt eventuelle Berichte selbst; die Schule ist nicht beteiligt.
- Lehrkräfte-Paket und Familienprodukt sind zwei getrennte Dinge
- Das Elternteil zahlt selbst – die Schule ist nicht beteiligt
- Kann informell erwähnt werden, nicht als formelle Empfehlung
- Kostenloser Test und Profil für die Familie – dauerhaft
- Berichte sind Einmalkäufe, kein Abo
Eltern von Teenagern →